Für Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber, die Prozesse endlich schriftlich haben wollen

Lieber ein Prozess, der wirklich läuft, als hundert, die im Ordner liegen.

In sechs Monaten bringen Sie die Abläufe Ihrer Praxis aus den Köpfen aufs Papier – mit KI, ohne Programmierkenntnisse und ohne eine einzige Patientenakte anzufassen.

Was genau enthalten ist
Selbstlernkurs · Modul 0 bis 13 Chat & Live Calls inklusive Keine Rechtsberatung
Der Kurs „Prozesse, die laufen“ auf der praxismachen! Lernplattform
14
Module
(0 bis 13)
6 Mo.
Kurslaufzeit
mit Begleitung
12 Min.
sprechen statt
4 Stunden tippen
41
typische Prozesse
in der Vorlage
Das Problem

Ihre Praxis steht nirgends. Sie steckt in Händen und Köpfen.

In den meisten Praxen ist sauber definiert, wer was macht: Organigramm, Stellenbeschreibung, Zuständigkeiten. Was fehlt, ist die andere Hälfte – wie es gemacht wird.

Das ist deshalb fatal, weil Patientinnen und Patienten ausschließlich diese zweite Hälfte erleben. Wer die Mail beantwortet, bekommen sie nie mit. Was sie erleben, ist der Ablauf.

Der Grund, warum das kaum jemand angeht, ist banal: Einen Prozess aufzuschreiben hat früher zwei bis vier Stunden gedauert. Bei 41 Prozessen ist der Abbruch eingebaut.

Solange der Ablauf nur mündlich existiert:
  • Jede neue Mitarbeiterin verhandelt die Absprachen neu – stille Post statt Standard.
  • Fällt eine Person aus, fällt der halbe Ablauf mit aus. Der Busfaktor liegt in den meisten Praxen bei 1.
  • Dieselben Fehler passieren zum dritten Mal, ohne dass jemand fragt, was im Ablauf sie ermöglicht hat.
  • Drei Kolleginnen machen denselben Vorgang unterschiedlich. Niemand weiß es.
Der Unterschied

Prozesse werden erzählt, nicht getippt.

Zwölf Minuten sprechen statt vier Stunden tippen. Ihr Team spricht die Abläufe in ein Handy oder ein Diktiergerät – so, wie es wirklich läuft, mit „Ähm“ und mit Sprüngen. Die KI macht daraus Struktur: Prozessbeschreibungen, Tabellen, Checklisten.

Keine Marketingzahl
Sprachmodelle sind genau dafür gebaut: unstrukturiertes Wissen in strukturiertes zu übersetzen.
Erfinden können sie nichts
Was nicht drin ist, kommt nicht heraus – aber sie strukturieren besser, als wir es vorgeben könnten.
Der eigentliche Gewinn
Wer den Prozess mitbeschrieben hat, sabotiert ihn später nicht.
Das Ergebnis

Nicht „mehr Effizienz“. Sondern das hier, überprüfbar.

Sechs Dinge, die Sie am Ende schwarz auf weiß in der Hand halten – und die Ihr Team benutzt.

🗺️

Eine vollständige Prozesslandkarte

Alle Abläufe Ihrer Praxis, aus den Erzählungen Ihres Teams – mit Ist-Ablauf Schritt für Schritt, Beteiligten, Häufigkeit, Widersprüchen und offenen Fragen. Jede Zeile mit Beleg aus dem Transkript.

🎯

Eine begründete Priorisierung

Fünf Checks je Prozess: Schmerz, Engpass, Risiko, Pflicht, Busfaktor. Plus eine Aufwand-Wirkung-Matrix, die Ihnen zeigt, wo fünf Minuten die größte Wirkung haben.

⚙️

Mindestens einen verbesserten Prozess, der läuft

Auseinandergenommen, verschlankt, als Experiment eingeführt, ans Team übergeben – und nachgemessen.

📋

Ein Artefakt, das benutzt wird

Eine Checkliste am Ort der Handlung, ein 90-Sekunden-Video, ein Textbaustein im PVS. Nicht im QM-Ordner im Chefzimmer.

🔍

Eine durchsuchbare Wissensdatenbank fürs Team

In Notion, mit Prozessen und Checklisten verlinkt. Jemand tippt „Urlaubsvertretung“ und bekommt die Checkliste.

🧰

Eine Werkstatt für den nächsten Prozess

Ordnerstruktur, Praxis-Steckbrief, Kontextdateien, fertige Skills – Claude kennt Ihre Praxis ab dann. Der nächste Prozess dauert halb so lang.

So läuft es ab

Die PRAXIS-Schleife.

Sechs Schritte, die Sie einmal im Kurs komplett durchlaufen. Danach ist die Schleife Ihre.

P
Peilen
Wo tut es weh? Wo ist der Engpass? Es gibt genau einen. Alles andere ist Deko.
R
Röntgen
Den Ist-Zustand erfassen. Nicht wie er sein sollte, sondern wie er ist.
A
Analysieren
Wo passiert Verschwendung, was ist die Grundursache, welche Hebel gibt es?
X
Xperimentieren
Klein testen. Ein Experiment darf scheitern – eine Einführung nicht.
I
Installieren
Aus dem Prozess wird ein Artefakt, das das Team wirklich benutzt.
S
Sichern
Nachmessen gegen die Zahl von vorher. Ohne Nachmessung ist Ihre Verbesserung eine Behauptung.

Der nächste Prozess dauert halb so lang, weil das System schon steht.

Die Module

Modul 0 bis 13. In sechs Monaten.

Auf sechs Monate gestreckt, weil Urlaub, verpasste Wochen und Beobachtungszeit dazugehören. Schneller durchgehen dürfen Sie jederzeit.

14
Module
1:1
Chat & Live Calls
Monat 1 · Verstehen und einrichten

Von der ersten Aufnahme bis zur eingerichteten Werkstatt

  • Modul 0 – Ankommen. Was Sie erwartet, welche Fehler Sie vermeiden, warum Sie sofort mit dem Sammeln starten. Endet nicht mit Theorie, sondern mit einem Startschuss ans Team.
  • Modul 1 – Verstehen. Was ein Prozess ist (und was nur eine Gewohnheit). Aufbau- gegen Ablauforganisation. Die neun Muster erfolgreicher Praxen. Der Busfaktor. Ihre erste Prozesslandkarte.
  • Modul 2 – Befähigen. Wie ein Sprachmodell funktioniert und wo es Sie anlügt. Die Datenklassen-Ampel. Drei Übungen zum Sofort-Nutzen: Notizen zu Excel, Ärgernis zu Checkliste, Stellenausschreibung.
  • Modul 3 – Die Werkstatt. Claude einrichten, Praxis-Steckbrief bauen, Ordnerstruktur anlegen, richtig prompten, Skills importieren, wiederkehrende Aufgaben automatisch auslösen.
Was Sie herunterladen

Vorlagen, die im Video benutzt werden.

Zu jedem Modul liegt genau das bereit, was im Video zum Einsatz kommt – kein Material, das nur im Downloadbereich Platz belegt.

  • Fertige Prompts als Word-Dokumente zum direkten Kopieren: Praxis-Steckbrief, Ordneranalyse, Transkript-Auswertung, Engpass-Finder, Streich-Prompt, Verschwendungs-Scan, fünfmal Warum, Pareto, Kritik-Prompt, Checklisten-Generator, Einwand-Simulator und weitere.
  • Excel-Vorlagen: Prozesslandkarte mit rund 41 typischen Praxisprozessen, ADKAR-Diagnose, KI-Inventar, Kennzahlenblatt, Skills-Matrix.
  • Fünf fertige Claude Skills zum Importieren: Prozess erfassen, Checkliste bauen, Prozesskritik, ReadMe pflegen, Kennzahl auswerten.
  • Eine Claude-Wissensdatei mit der kompletten Kursmethodik – einmal in Ihr Projekt geladen, arbeitet Ihr Claude wie unseres.
  • PDF-Handouts zum Ausdrucken und Aushängen: Datenklassen-Ampel für die Arbeitsplätze, die Transkript-Karten V1–V5 fürs Team, die 7+1 Verschwendungsarten, der Teamzettel-Aushang, das Compliance-Paket.
  • Ein Team-Video plus Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Sie direkt weitergeben können – damit Ihr Team am ersten Tag loslegt, ohne dass Sie erklären müssen.
  • Sieben ausführliche Beispiel-Transkripte einer fiktiven Praxis, damit Sie die Auswertung einmal durchspielen können, bevor Ihre eigenen Aufnahmen da sind.
Vorlagen, Checklisten und Handouts aus dem Kurs
Ehrlichkeit vorab

Was dieser Kurs nicht ist.

Das steht hier, weil es im Kurs genauso gesagt wird.

Keine Rechtsberatung

Modul 12 zeigt, worauf Sie achten müssen und wo die harten Grenzen verlaufen. Es bewertet keinen Einzelfall und ersetzt weder Fachanwalt noch Datenschutzbeauftragte.

Keine Software, die Ihnen die Arbeit abnimmt

KI ist ein Werkzeug für die Prozessarbeit – nicht für die Prozessdisziplin. Ob die neue Checkliste nach sieben Wochen noch lebt, entscheidet kein Modell. Das entscheiden Sie.

Keine Arbeit mit Patientendaten

Im Gegenteil: Der Kurs ist so gebaut, dass gar keine Patientendaten in die KI gelangen. Prozesse beschreiben den Rahmen, nie den Einzelfall.

Kein Automatisierungspaket

Sie brauchen kein Automatisierungs-Abo, keinen Voicebot und keine Programmierkenntnisse. Und Sie sollen auch nichts auf Vorrat kaufen.

Keine fertigen Prozesse für Ihre Praxis

Sie bekommen die Methode, die Werkzeuge und eine Vorlage mit typischen Praxisprozessen. Was bei Ihnen wirklich läuft, sagt Ihnen nur Ihr Team.

Kein Kurs, den Sie nebenbei konsumieren

Wer nur zuschaut, hat am Ende nichts. Der Kurs verlangt, dass Sie Ihr Team einbeziehen, Entscheidungen treffen und dranbleiben.

Transparent

Was Sie zusätzlich brauchen.

Weil es Geld kostet und nicht im Kurspreis enthalten ist. Wir verdienen an keinem dieser Anbieter mit.

Bezahltes Claude-Konto
Für den Kurs reicht in der Regel der Einstiegstarif, rund 20 € im Monat. Wenn Sie oft warten müssen, können Sie später aufstocken – müssen aber nicht.
Sprachaufnahme
Ein Smartphone reicht. Ein digitales Diktiergerät fürs Team ist bequemer, aber kein Muss.
Notion
In der Gratisversion nutzbar. Für Team-Rechte und die integrierte Suche fällt eine Lizenzgebühr pro Person an – die Entscheidung treffen Sie in Modul 4, nicht vorher.
Excel oder Google Sheets
Google Sheets ist kostenfrei.
Ihre Zeit
Die ehrliche Empfehlung aus Modul 0: zweimal pro Woche eine Stunde, fest im Kalender geblockt.
Für wen

Passt – oder passt ausdrücklich nicht.

Passt, wenn Sie …

  • eine Praxis führen und die Verantwortung für die Abläufe tragen
  • ein Team haben, das mitmachen kann – und sei es zu dritt
  • bereit sind, Ihr Team von Tag 1 an einzubeziehen
  • lieber einen Prozess wirklich einführen als zehn theoretisch beschreiben

Passt nicht, wenn Sie …

  • ein fertiges QM-Handbuch zum Ausdrucken suchen
  • KI einsetzen wollen, um Patientendaten zu verarbeiten
  • erwarten, dass ein Kurs die Umsetzung im Team übernimmt
  • sich in den nächsten Monaten keine feste Zeit dafür freihalten können

Ein Selbstlernkurs – aber Sie sind nicht allein damit.

Chat für konkrete Fragen zu Ihrer Situation, wenn ein Prompt nicht läuft. Live Calls für den Austausch mit anderen, die gerade an denselben Stellen stehen. Aktualisierungen, wenn sich bei den Werkzeugen etwas Relevantes tut.

Häufige Fragen

Was Praxisinhaber vorher wissen wollen.

Wie lange brauche ich wirklich?
Der Kurs ist auf sechs Monate gestreckt, weil das mit Urlaub, verpassten Wochen und der nötigen Beobachtungszeit realistisch ist. Sie können deutlich schneller durchgehen – die Videos sind kurz gehalten. Was Sie nicht beschleunigen können, sind die Wochen, in denen Sie beobachten, ob ein neuer Ablauf im Alltag hält.
Ich habe null Erfahrung mit KI. Reicht das?
Ja. Modul 2 und 3 setzen bei null an: Was ein Sprachmodell ist, wie Sie einen Account einrichten, wie ein guter Prompt aussieht. Sie brauchen keine Programmierkenntnisse und stellen nichts tief am Laptop ein.
Dürfen wir das datenschutzrechtlich überhaupt?
Der Kurs arbeitet ausschließlich mit Prozessdaten ohne Personenbezug – das ist im Ampelsystem die grüne Zone. Rund 80 Prozent Ihrer Prozessarbeit fällt dort hinein. Modul 12 erklärt die Grenzen ausführlich. Es ist ausdrücklich keine Rechtsberatung; bei konkreten Zweifeln gehören Fachanwalt und Datenschutzbeauftragte an den Tisch.
Mein Team hat keine Lust auf noch ein Projekt.
Das ist der Normalfall, und der Kurs behandelt ihn als eigenes Thema. Modul 8 beschäftigt sich komplett damit, warum Teams nicht tun, was gesagt wird – und in welcher Reihenfolge Sie vorgehen müssen, damit sich das ändert. Der erste Schritt ist übrigens keine Schulung, sondern eine Zahl.
Was, wenn eine Verbesserung nicht funktioniert?
Dann bauen Sie sie zurück und notieren, was Sie gelernt haben. Genau deshalb wird im Kurs jede Änderung als Experiment eingeführt und nicht als Ansage: Ein Experiment darf scheitern, eine Einführung nicht.
Brauche ich Notion unbedingt?
Nein, aber es ist die Empfehlung des Kurses. Sie brauchen irgendeinen Ort, an dem Ihr Team den gültigen Stand findet und durchsuchen kann. Notion ist der, der im Kurs gezeigt wird – inklusive der direkten Verbindung zu Claude.
Was passiert mit den Modulen 9 bis 11?
Die drei Vertiefungsmodule zu Automatisierung, Agenten und Mini-Apps erscheinen im Laufe des Kurses und sind im Preis enthalten. Sie sind ausdrücklich die Kür – die vollständige Prozessschleife durchlaufen Sie ohne sie.
In sechs Monaten

Vor sechs Monaten hatten Sie einen Prozess im Kopf. Jetzt läuft er.

Gemessen. Im Team verankert. In einer Werkstatt, in der der nächste halb so lang dauert. Das ist mehr, als die meisten Kolleginnen und Kollegen je erreichen werden – und es beginnt damit, dass Sie sich zwei Stunden in den Kalender schreiben.